eigentlich hätten wir gestern beschlossen gehabt, dakar zu umgehen – ist halt doch nicht die sicherste stadt auf erden. wir hatten irgendwo gelesen (eigentlich sagt dir das jeder reiseführer), dass man das malivisum auch in banjul beantragen kann, das gambiavisum an der grenze (hab ich schon erwähnt, dass nur ich das brauche?). daniel, der ja schon in gambia ist, sagt, dass die das malivisum nicht rausrücken. ja super, also doch dakar ab morgen. shit happens. dafür haben wir dort massig internet. man muss alles positiv sehen. looool
tja was ging gestern? genau, wir sind vier stunden lang piste gefahren. cooool war’s!
von der zebrabar weg, quer durch’s nirgendwo (wirklich im nichts, wir sahen vier stunden lang kein einziges auto!!). so schön, dass es eigentlich wieder kitschig ist… aber so ist afrika in den reisekatalogen… es gibt diese stellen, die da so angepriesen werden, also doch
wir haben sie gestern entdeckt – die komplett unangetastete natur. berauschend. es war gigantisch. winzigste dörfchen stehen plötzlich vor dir, tausend kinder kommen angerannt loool. da passieren dann so sachen wie folgt: wir fahren so gemütlich vor uns hin, hochkonzentriert, dass wir in kein loch fahren oder uns a dornbusch erwischt (offenes fenster birgt viele gefahren…), tja und dann musst halt doch mal aufn plan schauen.. bleibst stehen und hörst schon das halbe dorf anmarschieren. kinder voraus versteht sich looool. ist ja immer ganz lustig, aber halt.. ja also auf deutsch: nerven kann’s schon auch manches mal :p. ich sag also noch ganz ruhig zum marcel (die kinder im anlauf): „fahrst bitte los!“ gut, er reagiert nicht – oder halt recht langsam loool. die kinder kamen näher lool und ich sag nochmal, diesmal etwas energischer: „fahr los!“ woraufhin er den motor startet… und was passiert? bingo. auto springt nicht an. looool. wir also gefangen in der horde von kindern… unfreiwillig versteht sich. ABER wir sind ohne bonbonabgaben oder geldspenden rauskommen.
irgendwo auf der hauptstraße sind wir dann rauskommen, und weil’s schon recht spät war sind wir erst gar nicht mehr zu unserem ziel gefahren – zum lac rose sind wir erst heute nachmittag gekommen (die nacht in einem seeeehr ominösen „camping-hotel“ verbracht… wir waren uns ziemlich sicher, dass das ein stundenhotel war… mais bon). davor spielten wir detektiv – wir machten noch a bissi geocache (wer nicht weiß, was des is: google!), haben aber außer einer leeren dose plus zettel mit zwei namen drauf nix gefunden ;( (und das in der hitze!) . aber um nur nochmal auf unsere nettigkeit aufmerksam zu machen: WIR haben in die büchse a taschenlampe, an würfel und an jägermeister (!!) reintan. also der nächste, der des findet, des is a wahrer glückspilz (den jägermeister kann er hier teuer verkaufen…). ja, wir sind schon recht toll *ggg*.
am lac rose angekommen, haben wir gleich mal festgstellt, dass hier einem die leute jeden müll andrehen wollen. zwei mädls sind natürlich nicht von der stelle gewichen (wir konnten leider auch nicht weg, die waren direkt am campplatz, direkt bei unserem auto!) – ich hab dann eh recht viel für mein geld bekommen… aber naja
ich kann ja nicht überall was kaufen, brauch mein geld auch noch :p UND was noch lustig ist hier: die rennen auf einen zu, wollen fotografiert werden, drücken dir ihre postadresse in die hand und wollen das foto geschickt haben
– mal schauen, ob ich das dann wirklich tu… entwickeln wollt ich eigentlich nix lassen loool.
na wie dem auch sei, der lac rose ist gar nicht so rose, weil wir zur falschen jahreszeit hier sind… aber schön ist es trotzdem hier (braucht wer lebenslangen salzvorrat? wenn ja, dann kann ich hier sicher was klarmachen – der see spendet!). eine nacht (bei den preisen!! die wollten echt 10.000 fcfa haben! jetzt zahlen wir 8000.. auch nicht viel besser. ur teuer!) reicht hier quand même.
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