happy boating, happy border crossing

20 12 2009

ein pflichtprogramm in diesem gebiet ist natürlich ne bootstour. 25.000 cfa für zwei personen und ner dauer von ca. 3h… auch nicht ohne muss man sagen… aber wir lassen hier sowieso viel mehr geld liegen als geplant… das zeigt meine erste bilanz… vielleicht hätte ich die abrechnung mal früher starten sollen… aber so richtig lust hat man dazu ja nicht, ist ne irre arbeit und wissen will man’s erst recht nicht ;) .

back zur bootifahrt. traumhaft schön (also die tour, nicht wir… wir waren schon auch traumhaft schön, wie kann’s anders sein… aber die grammatik dieses satzes ist wieder derart übel, dass es hier einer erklärung bedarf) schlängelten wir uns durch’s mangrovendickicht, oftmals wurde die perfekt scheinende landschaftliche kulisse noch von tausenden, aufsteigenden vögeln verschönert.

auf einer der vielen inseln besuchten wir so ein mini dorf, in welchem eine einzige familie lebt. il capitan hat für seine kinder (und des san an haufen) und für benachbarte inseln eine schule gebaut und erhält diese mit einer liebe und einem einsatz, dass man nur staunen kann.

unser ausflug ging eine stunde länger als geplant, und weil wir noch mit unserem guide an spaziergang durchs dorf, raus zu einem restau machen wollten, hatten wir nur noch eine kurze stunde, um uns von der wilden sonne zu erholen… ich wär natürlich gleich eingschlafen im zelt, hätt mich der marcel nicht aus dem halbschlaf gerissen ;) .

für mich war der abend super toll, hatte interessante und spannende themen zu diskutieren mit dem guide.. aber für marcel.. er versteht ja nur ein paar wörter frz,.. war’s halt echt nicht so lustig… mais bon, jetzt sind wir ja in gambia, wo man englisch spricht, da langweilt er sich nicht mehr so schnell. ;)

was für eine genial gelungene überleitung zum bordercrossing senegal – gambia… alles recht unspektakulär. damit ist alles gesagt. jeder spricht englisch, man kann sich leider nur noch sehr schwer dumm stellen :) .

an der grenze angestellte gambianer (ein tolles wort) sind ehrlich freundlich. das muss man ihnen lassen. und freundlichkeit macht so ein procedere dann auch noch erträglich und sogar lustig. ABER keine tausend meter weiter… wirst von jedem dorfpolizisten angehalten und darfst blechen. länge mal breite. wir HABEN WIRKLICH EINE VERSICHERUNG für gambia, ABER laut dem einen hans ist die nicht gültig (wer’s glaubt!!). also was sagt der uns: „ja wissts, leute, normalerweise wird das auto in so einem fall auf unbestimmte zeit in die headquarters verlegt… da kann man’s dann IRGENDWANN (solche wörter machen dir angst in afrika!) abholen. ihr könnt euch überlegen, was wir da jetzt tun, damit wir das auto nicht dorthin verlegen!“… ja, dreimal darfst raten, was der will.. GELD. to make a long story short: 20.000cfa innerhalb von 3 hundertstel secs weg. einfach futsch. wir haben’s ja, wir weißen. also manchmal fragst dich echt.. aber gut. ;) nur nicht die nerven wegschmeißen, weil sonst bist eh verloren.

keine 300 meter weiter, verlangt der nächste polizist 50 Dollar (Dollar!!! US-Dollar!) für (achtung, des is des schärfste!) das durchqueren der polizeistation. ja HAHA, es GIBT KAN ANDEREN WEG. aber dann hat’s mir greicht und ich hab ihm freundlich, aber bestimmt erklärt, dass uns die leute bei der fähre UND die beim ticketverkauf (billets für fähre) UND SÄMTLICHE andere polizisten versichert haben, dass wir NICHTS mehr zahlen müssen; denn der ganze weg nach sukuta sei frei von taxen und sonstigen zahlungen. loooooooooooool ich kann so gut lügen, wenn’s drauf ankommt. also ging der hans mal weg und kam irgendwie nicht mehr zurück. hinter uns die niederländer in ihrer ente (haben wir zufällig auf der fahrt zu grenze bei einer polizeikontrolle getroffen)… die haben das ok bekommen für die weiterfahrt (ohne ner aufforderung $50 zu zahlen…), also hat der marcel einfach mal beschlossen das steuer rumzureißen, auf’s gas zu drücken und abzuhauen looool.

uns wurde ja bereits im senegal diese korrupte polizei prophezeit; dort hatten wir null probleme.. aber hier in gambia.. fuck it so hard leute, unglaublich!

bei der fähre hieß es dann warten, warten, warten. in der prallen sonne natürlich, bei geschätzten tausend grad ist das ein irre spass loool. doch in afrika hast ständig unterhaltung, ob du willst oder nicht, du musst/darfst dich pausenlos mit leuten niederquatschen. naja das heißt also, die zeit verging in meinen augen recht schnell… hatte innerhalb weniger minuten viele neue freunde *lol*, einer davon hat mich dann auch auf die andere seite des landes begleitet (er musste gar nicht dorthin loool, er wollt halt quatschen,…) und so war die eigentlich gar nicht so lange überfahrt noch kürzer ;) .

ich denk mal so gegen halb acht (ich brauch so selten ne uhr hier, das kann man sich nicht vorstellen! an kalender hab ich seit zwei monaten nimma gsehn *lol*) sind wir am sukuta camping (geführt von am dt. paar; super nett und auch toller platz) angekommen; ABER looooooooooooooooooool wir sind echt in deutschland!!! an jeder ecke hängt ein schild: tu dies nicht, tu das nicht. es gibt sogar ne regel in welche richtung man das gatter zu öffnen hat. bis 13uhr muss das abendessen bestellt sein, das brot für’s frühstück musst auch rechtzeitig bestellen, sonst hast halt keines, essen darfst keines ausm resto nehmen, und auf der toilette steht sogar wie du richtig zu spülen hast, sonst verstopft’s. looool das ist europa mitten in afrika. wir san niederbrochen LOOOOL.

aja noch ne short info für alle, die intenden mir eine sms zu schicken: lasst’s es bleiben, es geht keines meiner handys. solang ich euch nicht von einer gamb. nummer schreib, isses sinnlos ;)





crab invasion und eine explodierte kaffeemaschine

10 12 2009

*lol* der tag fing ja schon gut an… in der früh machten wir uns drauf und dran unseren heiß geliebten café zu kochen… in der geilen espressomaschine versteht sich. wie jeden tag wurden die bohnen gemahlen, wie jeden tag wurde die maschine den flammen des gaskochers ausgesetzt. *loool* nur diesmal wollte das ding einfach nicht so wie wir wollten. es gab an riesen schnalzer (zuerst dachten wir, der café ist übergangen, weil halt kein feuer mehr war…) und der café flog meterweit über die fliesen der campinganlage. *ggg* spätestens da war uns klar, des ding is nicht ausgronnen, sondern explodiert *gg*. nach genauester inspektion konnten wir feststellen: der gaskocher hat den boden der espressomaschine durchgeschmolzen. *looool* voll das fette loch. naja, ganz so lustig ist es nicht,… wo sollen wir unsere frühstücksdroge jetzt kochen? ne lösung gibt’s immer, vor allem dann, wenn man einen marcel dabei hat. deswegen gibt’s seit heute nur noch türkischen café. und eigentlich,… also so ganz eigentlich,… schmeckt der noch viel besserer als der aus se machine. :p

das nächste abenteuer: douane. jawohl, auch dorthin mussten wir noch… wir hätten zwar noch a bissi zeit gehabt, das passavant zu verlängern (der douane-hans hat mich eh zieml. entsetzt angschaut, warum ich so früh dran bin… ich glaub hier machst halt echt alles aufn letzten drücker…)… wir hatten 10 tage die berechtigung mit dem landy im senegal herumzufetzen,.. jetzt nochmal 15 tage drauf… also bis ende dezember müssen wir uns nicht mehr beim douane blicken lassen.

die zwei niederländer haben uns empfohlen, das passavant hier in st. louis zu verlängern, weil’s bei ihnen so unproblematisch und schnell ausgstanden war. dem war wirklich so,… innerhalb kürzester zeit hatte ich meine stempel, meinen bon und 2500 cfa weniger ;) soviel kost des nämlich (wobei die niederländer nix zahlt haben… aber el chefe bei dem douane hat gemeint, wenn sie nix zahlt haben, haben sie kan bon. ohne bon sind die stempel quasi ungültig… naja gut. wie er meint. es sagt sowieso jeder was anderes… wir haben’s schon lang aufgeben etwas verstehen zu wollen… *g*).

feucht fröhlich ging’s dann wenige kilometer weiter in die zebrabar – das ist so ein pflichttermin für alle overlander… wer dort nicht war, war nicht im senegal. ;) naja und außerdem liegt dieser camping mitten im nationalpark langue de barbarie. wir werden wohl in den nächsten tagen noch eine bootstour machen,… soll sehr zu empfehlen sein ;)

kurz vorm camping (genialste landschaften! grün wohin das auge reicht, WASSER, in das man am liebsten kopfüber springen wollte) fahrst über so a brücke (oder brückenähnliches etwas…)… ich schau ausm fenster,.. fängt das flussbett sich an zu bewegen. hab schon dacht, jetzt spinn ich komplett… wir fahren ein paar meter weiter,… dasselbe schauspiel von vorn… der marcel hat dann nochmal zrückfahren müssen, damit wir diese „erdbewegungen“ genauer unter die lupe nehmen konnten… und was war’s?? krebse! abertausende kleine braune krebse, die sich, vor lauter angst, zeitgleich in bewegung gesetzt haben. *looool* die ur invasion.

der restliche tag war wenig spektakulär… auto halb ausnander genommen, weil ich den drang hatte sauber zu machen… seit dem sandsturm haben wir ja nix mehr putzt – und ja, dieser sturm war VOR chinguetti. ok, ihr könnt euch nicht vorstellen wie wild das aussah, aber wenn ich sag, unser auto glich der sahara… reicht das? ;)

den abend haben wir gemütlich mit all den deutschen, mit denen wir schon seit längerem dieselbe route „teilen“, ausklingen lassen. silvia/karsten, die den biker klaus, den wir auf dem weg nach nouakchott troffen und dem wir das benzin geschenkt hatten, bei sich im bus aufgenommen haben und bis nach mali mitnehmen, weil der sich wohl ein bissi verkalkuliert hat…(roadbook-afrika.de siehe link rechts unten). auch hier angetroffen haben wir die coolste deutsche family, bestehend aus pärchen plus vier kleinen jungs, die mit einem riesigen alten feuerwehrauto bis nach ghana runtertuckert. :) und da sagt nochmal wer, wir seien crazy?! ;)





tears and we go on

6 12 2009

gestern sind wir also noch zu cheikh in aller herrgottsfrühe (ok, es war 8 uhr *lol*), um dort das letzte chinguettifrühstück einzunehmen… die stimmung war wegen des nahenden abschieds (jawohl, hier steht der genitiv!) wohl eher am boden; da hat selbst matteo, ein italiener, der sich für ein paar tage bei „la rose des sables“ eingenistet hat, nicht mehr viel mit seinem ital. temperament ausrichten können…

egal. der abschied war bitter. soviel dazu. nach dem frühstück haben wir matteo’s zeug in unseren landy gepackt; wir haben ihn nach nouakchott mitgenommen und so ein bisschen spritkosten gespart. außerdem gab’s massig infos über new york, er hat dort 3 jahre gelebt und gearbeitet… ;) ich denk aber, wir werden ihn noch öfters auf unserem weg richtung südafrika treffen, … dann werd ich ihn noch weiter ausquetschen ;) .

die fahrt zurück nach nouakchott war ok, auch wenn die polizisten teilweise mit großen gewehren rumliefen bzw. voll penetrant waren… aber ist verständlich, denn wie gesagt… die entführung der drei spanier ist ja noch nicht lange her.

lustig ist es, wenn man die dt. presse liest im www… die behauptet doch glatt, dass seither jedes auto kontrolliert werden würd… looooooooooooooooooooooooooooool. so ein BLÖDSINN! also wer diese berichterstattung für die reine wahrheit hält, forget it!

naja. whatever.

auf dem weg trafen wir auf einen deutschen, der mit seinem rad unterwegs war… eben in dieselbe richtung… der war ur verzweifelt, weil sein benzinkocher mit dem afrikanischen benzin nicht funzte *loool* – gutmütig, großherzig und freundlich wie wir sind, hat er unser altes (noch aus deutschland) bekommen… ;) so hilft halt jeder jedem on the route. :p

back in nouakchott schnell essen gegangen, autodachzelt aufgebaut, ins internet. dort altbekannte leute begrüßt und adressen austauscht.

die fahrt richtung st. louis im senegal hat schon mal abenteuerlich begonnen… unser gps hat uns kreuz und quer durch nouakchott geschickt,… was aber irgendwie cool war, weil wir dadurch nochmal das richtige großstadtleben inkl. markt zu spüren bekamen. dazu gehört natürlich auch das tagtägliche chaos auf den „straßen“… marcel passt sich ziemlich gut an: fährt wie sau, bremst kaum und weicht im letzten moment rechts im straßengraben aus. *lol* nur: ein selbstgemaltes nummernschild hat er noch nicht. aber das kommt sicher noch *rofl* (wenn er das jetzt liest, darf ich mir was anhören… :p)

ein gutes stück der strecke richtung grenze besteht nur aus pistenfahrerei… ziemlicher spaß, aber auch extrem anstregend… wenn der kühli die reise überlebt, dann hut ab vor dieser technik… (thank god ist marcel gefahren *loool* ich konnt also die extrem geniale landschaft genießen… erinnerte an tansania und seine steppenlandschaft… dazwischen viel grün mit unendlichen weiten in denen riesen schwärme an rosa flamingos in die lüfte steigen… UND noch was wichtiges: kühe haben kamele abgelöst *loool*).

ich bin im auto gesessen, musik im hintergrund… und in gedanken versunken konnt ich mein glück gar nicht fassen. wenst amal so weit bist, dassd vor glück nur noch heulen könntest ;) dann glaub ich…. dann ist dein leben perfekt…

naja. auf alle fälle fahrst ewig in einem nationalpark rum (dazu zahlst 4000UM.. viel zu viel, aber naja… bittesehr)…. bis du halt zur grenze kommst.. (bin grad zu faul, um den namen des parks nachzuschlagen). ist gar nicht so easy, da gibt’s an fleck, wost einfach nicht mehr weißt in welche richtung… gps versagt auch kläglich loooool.. wir hatten aber wieder mal glück und mussten nicht ewig und drei tage in der pampa rumdüsen…, denn zwei ältere franzosen waren schon vor uns dort und haben sich verfahren ;) wir trafen sie auf dem rückweg und so war’s für uns ein leichtes den richtigen weg zu finden :p.

was die grenze angeht: wir haben uns für diama entschieden, rosso soll übelst korrupt sein… da kursieren geschichten… von wegen du musst an einen einzigen beamten €200 zahlen, sonst kommst nicht drüber.

zu unserer verwunderung war’s echt easy auszureisen bzw. einzureisen. der eine beamtenhansl bei der ausreise wollte geld von mir… dann hab ich ihm erklärt, dass wir keines hätten, weil wir kan bankomaten auftreiben haben können. hab dann gesagt, er könnte sonst was haben… woraufhin er meinte, ich soll halt mit irgendwas zurückkommen (cadeau halt wiedermal.. ganz was neues). gut, also… weil der herr das nicht anders wollte.. bin ich mit cafébohnen zurück ins beamtenhäuschen. hab ihm lang und breit erklärt wie wertvoll diese bohnen sind,… original italienischer café… kriegt man nicht in mauretanien. *looool* so ganz happy war er zwar nicht, und er hat mich dann noch dreimal ins auto zurückgeschickt, um 120.000 verschiedene unterlagen zu bekommen.. völliger schwachsinn,.. der wollt das nur rauszögern. schlussendlich hat er auch noch 5 stylos bekommen und er war glücklich.

dann kommst weiter zu so einem schranken. senegal. um diese brücke, oder was auch immer das darstellen sollte, zu überqueren zahlst (achtung!) 8 (!) euro (!). da fragst dich halt echt: wie zum geier wollen die bitte in euro rausgeben? ja bingo. schnell mal kopfrechnen und gut is gangen. wir haben halt so an minimalbetrag in cfa rausbekommen.. uns war eh scho alles egal *lol*.

dort vorbei, ab zur polizei (hey, ein reim!). die wollten mir mal gleich ein visum andrehen, weil australia und austria is ja des gleiche nicht. weil sie mir nicht glaubt haben, dass ich keines brauch… habens tausend bücher rauszogen, um das zu überprüfen. und weil das ja ach-so-anstrengend ist… *lol* wollten beide (ja für diesen job benötigt man ZWEI angestellte) jeweils 10 euro haben. mit meinen tollen blauen augen *lool* hab ich aber erreicht, dass 10 euro für beide ok waren… ;)

der douane war auch super. weil der typ vom zoll ausgschaut hat wie ein fuzzi, der dir zeitungen andrehen will, hat der marcel sich geweigert die hintertüre des autos aufzumachen… der hansl ist natürlich fast auszuckt, weil wir seine autorität total untergraben haben *loool*. ja soll er sich seine uniform gscheid anziehen, dann erkennst auch, dass er dort arbeitet… :p.

dort sind wir mit 2000um und €5 durchgekommen…. der typ war auch nicht so happy, aber was willst machen… wir hatten ja kein geld mehr :p.

kaum über der grenze (sind also summa summarum recht billig wegkommen… und noch dazu ging alles ziemlich schnell über die bühne) sind wir von der straße ab und haben uns geiles mayonnaise-ei-brot gemacht (rezept von sidi *lol*). ur ungesund, aber ergiebig ;) danach brauchst stundenlang nix mehr.

gestärkt und getränkt ging’s dann weiter richtung st. louis – auf asphaltierter straße (unglaublich tolles feeling, wennst da aus mauretanien einreist *gg* und ein noch tolleres feeling ist die tatsache, dass ich endlich wieder meine mastercard verwenden kann.. in mauretanien ging nur visa; ich war ur abhängig vom marcel). zwei sachen, die sofort ins auge sprangen: minikrokodil am straßenrand und extrem genaue polizisten (seit europa nicht mehr gesehen), die sogar die sicherheitsgurte  UND die bremslichter inspiziert haben…. incroyable!

st. louis ist ein schlag ins gesicht, wennst aus nouakchott kommst. gegenteiliger können zwei städte glaub ich gar nicht sein. hier hast überall musik (die ins ohr geht… nicht so wie die mauretanische musi), farben über farben, wost hinschaust ein gewimmel an leutenm vor allem kinder. boote und fische überall. ein gewusel ohne hektik. das ist der springende punkt.

wir haben den unterschied deswegen so zu spüren bekommen, weil wir uns (wiedermal) verfahren hatten, mitten im wohngebiet gelandet sind… und somit im komplett falschen stadtteil rumgecruist sind – dreimal falsch abgebogen, zweimal rückwärts wieder raus, irgendwann haben wir den campingplatz (auf der anderen seite des flusses) aber gefunden ;) . der bekanntere ist die „zebrabar“, von einem schweizer geführt, mitten im nationalpark… aber wir haben uns erstmal für den „océan“ entschieden (haben dort das niederländische pärchen wiedergetroffen, das mit der ente richtung ghana unterwegs ist), der nah an der stadt liegt und sogar wifi hat. luxus pur. des weiteren bietet er freilaufende riesenkrabben, riesenfalter und jede menge moskitos. du bist also immer am hüpfen, damitst die krabben nicht niedertrittst, oder am wachteln, damit die falter verschwinden oder aber am dich-selbst-verprügeln, weil du moskitos zerklatscht. aber solang’s keine krokos gibt, ist mir eh scho alles egal ;)