ein pflichtprogramm in diesem gebiet ist natürlich ne bootstour. 25.000 cfa für zwei personen und ner dauer von ca. 3h… auch nicht ohne muss man sagen… aber wir lassen hier sowieso viel mehr geld liegen als geplant… das zeigt meine erste bilanz… vielleicht hätte ich die abrechnung mal früher starten sollen… aber so richtig lust hat man dazu ja nicht, ist ne irre arbeit und wissen will man’s erst recht nicht
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back zur bootifahrt. traumhaft schön (also die tour, nicht wir… wir waren schon auch traumhaft schön, wie kann’s anders sein… aber die grammatik dieses satzes ist wieder derart übel, dass es hier einer erklärung bedarf) schlängelten wir uns durch’s mangrovendickicht, oftmals wurde die perfekt scheinende landschaftliche kulisse noch von tausenden, aufsteigenden vögeln verschönert.
auf einer der vielen inseln besuchten wir so ein mini dorf, in welchem eine einzige familie lebt. il capitan hat für seine kinder (und des san an haufen) und für benachbarte inseln eine schule gebaut und erhält diese mit einer liebe und einem einsatz, dass man nur staunen kann.
unser ausflug ging eine stunde länger als geplant, und weil wir noch mit unserem guide an spaziergang durchs dorf, raus zu einem restau machen wollten, hatten wir nur noch eine kurze stunde, um uns von der wilden sonne zu erholen… ich wär natürlich gleich eingschlafen im zelt, hätt mich der marcel nicht aus dem halbschlaf gerissen
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für mich war der abend super toll, hatte interessante und spannende themen zu diskutieren mit dem guide.. aber für marcel.. er versteht ja nur ein paar wörter frz,.. war’s halt echt nicht so lustig… mais bon, jetzt sind wir ja in gambia, wo man englisch spricht, da langweilt er sich nicht mehr so schnell.
was für eine genial gelungene überleitung zum bordercrossing senegal – gambia… alles recht unspektakulär. damit ist alles gesagt. jeder spricht englisch, man kann sich leider nur noch sehr schwer dumm stellen
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an der grenze angestellte gambianer (ein tolles wort) sind ehrlich freundlich. das muss man ihnen lassen. und freundlichkeit macht so ein procedere dann auch noch erträglich und sogar lustig. ABER keine tausend meter weiter… wirst von jedem dorfpolizisten angehalten und darfst blechen. länge mal breite. wir HABEN WIRKLICH EINE VERSICHERUNG für gambia, ABER laut dem einen hans ist die nicht gültig (wer’s glaubt!!). also was sagt der uns: „ja wissts, leute, normalerweise wird das auto in so einem fall auf unbestimmte zeit in die headquarters verlegt… da kann man’s dann IRGENDWANN (solche wörter machen dir angst in afrika!) abholen. ihr könnt euch überlegen, was wir da jetzt tun, damit wir das auto nicht dorthin verlegen!“… ja, dreimal darfst raten, was der will.. GELD. to make a long story short: 20.000cfa innerhalb von 3 hundertstel secs weg. einfach futsch. wir haben’s ja, wir weißen. also manchmal fragst dich echt.. aber gut.
nur nicht die nerven wegschmeißen, weil sonst bist eh verloren.
keine 300 meter weiter, verlangt der nächste polizist 50 Dollar (Dollar!!! US-Dollar!) für (achtung, des is des schärfste!) das durchqueren der polizeistation. ja HAHA, es GIBT KAN ANDEREN WEG. aber dann hat’s mir greicht und ich hab ihm freundlich, aber bestimmt erklärt, dass uns die leute bei der fähre UND die beim ticketverkauf (billets für fähre) UND SÄMTLICHE andere polizisten versichert haben, dass wir NICHTS mehr zahlen müssen; denn der ganze weg nach sukuta sei frei von taxen und sonstigen zahlungen. loooooooooooool ich kann so gut lügen, wenn’s drauf ankommt. also ging der hans mal weg und kam irgendwie nicht mehr zurück. hinter uns die niederländer in ihrer ente (haben wir zufällig auf der fahrt zu grenze bei einer polizeikontrolle getroffen)… die haben das ok bekommen für die weiterfahrt (ohne ner aufforderung $50 zu zahlen…), also hat der marcel einfach mal beschlossen das steuer rumzureißen, auf’s gas zu drücken und abzuhauen looool.
uns wurde ja bereits im senegal diese korrupte polizei prophezeit; dort hatten wir null probleme.. aber hier in gambia.. fuck it so hard leute, unglaublich!
bei der fähre hieß es dann warten, warten, warten. in der prallen sonne natürlich, bei geschätzten tausend grad ist das ein irre spass loool. doch in afrika hast ständig unterhaltung, ob du willst oder nicht, du musst/darfst dich pausenlos mit leuten niederquatschen. naja das heißt also, die zeit verging in meinen augen recht schnell… hatte innerhalb weniger minuten viele neue freunde *lol*, einer davon hat mich dann auch auf die andere seite des landes begleitet (er musste gar nicht dorthin loool, er wollt halt quatschen,…) und so war die eigentlich gar nicht so lange überfahrt noch kürzer
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ich denk mal so gegen halb acht (ich brauch so selten ne uhr hier, das kann man sich nicht vorstellen! an kalender hab ich seit zwei monaten nimma gsehn *lol*) sind wir am sukuta camping (geführt von am dt. paar; super nett und auch toller platz) angekommen; ABER looooooooooooooooooool wir sind echt in deutschland!!! an jeder ecke hängt ein schild: tu dies nicht, tu das nicht. es gibt sogar ne regel in welche richtung man das gatter zu öffnen hat. bis 13uhr muss das abendessen bestellt sein, das brot für’s frühstück musst auch rechtzeitig bestellen, sonst hast halt keines, essen darfst keines ausm resto nehmen, und auf der toilette steht sogar wie du richtig zu spülen hast, sonst verstopft’s. looool das ist europa mitten in afrika. wir san niederbrochen LOOOOL.
aja noch ne short info für alle, die intenden mir eine sms zu schicken: lasst’s es bleiben, es geht keines meiner handys. solang ich euch nicht von einer gamb. nummer schreib, isses sinnlos
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