ich könnte diesen eintrag mit folgendem satz beginnen und dann auch gleich aufhören zu schreiben, denn die worte beschreiben alles: fuck it hard oder einfach nur: scheiß tag!!!
erstens war die nacht hölle auf erden – kläffende hunde, singsang ausm dorf (was ich gestern nacht noch super fand, war heute alles andere als beruhigend), heiß/kalt im schlafsack (was nur stunden braucht, um sich raus- und dann wieder einzuwickeln…), das knie tat weh. um sieben am abend ins bett, um halb sieben in der früh raus aus den federn (ok, von federn kann man nicht sprechen, wenn man auf ner iso-matte pennt): müde, weh, unausgeschlafen (ja, auch nach 12h schlaf kann man hundemüde sein!), keine lust zum weiterfahren – uns stand ja der scheiß 30km weite weg bevor, der mim emo ja nur in drei ewigkeiten zu bewältigen ist.
davor noch zahlen. super, wenn keiner die sprache des anderen kann. eine ewige diskussion und rechnerei bis wir uns alle endlich mit sandzeichnungen, handgestikulationen und was weiß ich alles verständig hatten und uns einig waren. lol.
nach dieser bequemen fahrt landeten wir wieder in n’kob, wo wir – ach was für ein zufall – el cheffe vom camping wiedertrafen. ich also kurz geplaudert, er mir noch berbertipps geben für mein totes knie,… werd ich mal ausprobieren. bezweifle zwar, dass salzwasser nutzt, mais bon. ich hab ihm drauf erklärt, dass wir in europa (marcels auto geht grad halb in flammen auf) salzwasser zum gurgeln verwenden, wenn wir halsweh haben. er hat die welt nicht mehr verstanden. loooool.
tja gut. auf dem weg nach marrakech (sind noch nicht da, aber bald…) ist uns marcels karre eingangen. kurzschluss, stehenbleiben. sarah und ich mim emo zurückgedüst. landrover fängt an zu urinieren. oder in anderen worten: das benzin FLOSS!! es war wirklich nicht nur ein rinnen, sondern ein FLIEßEN!!! (benzinschlauch durchgeschmort) also: die jungs haben geschraubt, getan und was weiß ich was, während wir mädls in der hitze im von fliegen besetzten auto gewartet haben. fliegen deswegen, WEIL das auto natürlich mitten auf ner müllhalde den geist aufgeben hat müssen. ein ziemlich selten zu sehendes, zumindest bei uns in europa, schauspiel ereignete sich ereignete sich: im himmel tobte der ganze vom wind aufgestaubte müll – auf den ersten blick hätte man das fliegende etwas für vögel halten können, doch wir sind draufkommen, es handelte sich um müll.. tragisch. wirklich tragisch.
na gut… haben gleich drauf an camping gfunden (in ouarzazate) und der marcel schraubt und lötet jetzt schon seit ein paar stunden ganz eifrig an dem auto rum, dass wir morgen weiter richtung marrakech kommen.
new comments...