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10 08 2009Kommentare : Kommentare sind deaktiviert
Schlagworte: soundcloud, transafrika
Kategorien : miscellaneous...
appell an alle: lernt wasser zu schätzen!!
23 11 2009ich kann’s ja selbst kaum glauben, aber wir sind wieder in der zivilisation!!! nach diesen paar wüstentagen ohne wasser sind wir in einem super hostel in nouakchott gelandet. logisch, das erste, was wir gemacht haben: duschen!!!
wir sind heute ausnahmsweise mal wirklich zeitig aufgestanden,… war marcel’s vorschlag, denn der kühler von seinem heißgeliebten landy hat ja den tag davor schon den geist aufgeben… wer jetzt diese logik nicht versteht, hier die erklärung :p fahrst früher los, hast weniger sonne > ergo ist’s weniger heiß > infolgedessen ist des besser fürn kühler.
die angestellten vom campingplatz in iwik haben uns noch ne andere piste in der map eingezeichnet – zwar ohne koordinaten, aber halt ansatzweise ne richtung
. diese war mim emo leichter zu bewältigen
außerdem haben sie uns vor dem wind gewarnt, dem wir wie die blöden entgegengefahren sind. der sandsturm war gott sei dank erst dann so richtig wild als wir nach ca. 3h wüstenfahrt (es hieß wieder buddeln,… aber ob man’s glaubt oder nicht… diesmal hat sich der landy eingraben. und wie auch noch! sandbleche raus, buddeln, graben, sand essen… der wind stand recht günstig, um uns alles ins gesicht zu blasen :p) endlich die haupstraße erreicht haben. oida, du hast nix mehr gsehn. es war alles in grelles weiß getaucht, mir tat das ohne sonnenbrille richtig weh in den äuglis.
der tag war also eigentlich recht unspektakulär,… noch ein ur geniales highlight… weil halt zwischen iwik und nouakchott keine tanke war… waren wir run out of petrol. ganz geil loool. aber wir hatten mal wieder glück… DENN wir waren schon kurz vor der eigentlichen stadteinfahrt.. mit einem kanister bewaffnet sind daniel und sarah in die city gedüst, um uns aus der misslichen lage (das werden meine neuen zwei lieblingswörter… loool) zu befreien… kamen zurück, wir gossen das zeug rein… et voilà. ois tutti!!!
so. jetzt gibt’s gscheids essen. nudeln. ach, was für eine köstlichkeit.. wir müssen das zermatschte zeug aufbrauchen…
also reste-essen!
bis demnächst.. wohl ausm senegal.
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Schlagworte: iwik
Kategorien : africa..., mauritania..., travelling...
mr sand, mr dust und ich sind jetzt feste freunde
21 11 2009warum? naja weil wir durch se desert sind. das war mal wieder ne typische aktion von uns. viel zu spät los und ziemlich knapp bevor es stockfinster war im camp angekommen. der emo und der sand. eine neverending story. was soll man sagen außer: die vertragen sich nicht wirklich. oder in anderen worten: der emo liebt den sand so sehr, dass er sich ständig darin vergräbt – zu unserem leidwesen, denn wir müssen ihn da ja wieder rausholen. und dann war’s soweit: es ging nix mehr. emo steckte fest. kein graben, kein fahren, rein gar nix nutzte mehr. landy’s abschleppseil wurde also von marcel aus den tiefen des autos befreit (während dieser aktion legte marcel noch einen sturzflug vom autodach in den sand hin). wie gesagt, mit der sonne wurde es knapp – die sarah sah uns schon in der wüste übernachten *lol*.
tja auf jeden fall kam dann ein tuareg vorbei. mit zwei kamelen. und einem handy. ich bin mal zu ihm hingelaufen, quer über die wüste (ok ganz soweit wars nicht…) und hab eigentlich nicht damit gerechnet, dass er frz spricht. tat er aber.
wollt dann x wissen, ob’s noch an anderen weg nach arkeiss gibt. er hat sich mal kurz orientiert (immer wieder faszinierend wie sich diese männer einmal kurz umsehen und wissen, wo sie sich grad befinden), hat gemeint da und da müssen wir lang. ich also wieder zurück zu den anderen. auf einmal höre ich den klassischen nokia klingelton, dreh mich um und seh den netten tuareg am kamel telefonieren. mitten in der pampa. bin halb niederbrochen. ein bild für götter.
er hatte wohl doch mitleid mit uns und kam dann auf uns zu. drückte mir die zwei kamele in die hand, ging zu daniel und marcel vor, die den emo bereits aus seiner misslichen lage befreit hatten. naja und ich stand da mit den viechlis. aber nicht lang, weil die sarah mich zu den anderen geschickt hat… zwecks übersetzung… alsooo marschierte sie mit den kamelen im schlepptau hinter mir her..
das wär mal ein tolles bild worden :p
aber die meiner meinung nach schärfste aktion war ja: marcel und ich fahren im landy vor um zu checken, ob die sandtiefe emotauglich ist. wir zwei warten hinter ner düne. auf einmal schießt der emo mit sarah und daniel dahinter hervor. ich hab meinen augen nicht traut!!! as it seems heißt der neueste trend: wüstendurquerung mit offener hintertüre!!! die zwei haben vergessen die rechte hintere wagentüre zu schließen bevor sie losgefahren sind. loooool (ihr müsst echt glauben wir sind die vollpflallen oder? *ggg*)
kurz bevor die komplette finsternis einbrochen ist, waren wir also am camp. schnell haben wir festgestellt: so ziemlich alles an speisen und getränken, was wir am vormittag kauft hatten, war kaputt: zerdrückt, zermatscht, zerschmissen. naja wen wundert’s? es war ja auch ne wilde fahrt mit ewig viel geholper (was noch leicht untertrieben ist)… alle eier kaputt, milch zerdetscht, zwiebeln waren nicht mehr rund, sondern platt… also ihr könnt euch ansatzweise vorstellen, wie’s hinten im landy ausgschaut hat… ein spass war das alles wieder sauber zu kriegen.
ja und wer jetzt meint: easy – lappen her und wasser und geht scho… nope!!! denn in dem „dorf“ gibt es kein wasser. also hieß es gestern und heute: sparsam umgehen. kein abwasch, keine dusche. trinkwasser geht vor. soll heißen: ich lieg jetzt grad total verschweißt (lol tolle, neue wortkombi), versandet, verdreckt im bett. yeah, that’s adventure baby!!!
aber alles halb so wild: ab morgen sind wir in nouakchott und das heißt: es gibt wasser
die fahrt dorthin wird sicherlich wieder saugeil (ich hoffe wieder auf kamelskelette), sogar bissi länger durch die wüste, weil wir heute noch in ein zweites fischerdorf gedüst sind (iwik), das noch ein bisschen weiter südlich liegt.
ca. 30km entfernt von arkeiss und die leute sind schon wieder komplett anders in ihrem verhalten… die angstellten vom camping begrüßen uns total freundlich (jetzt am abend hab ich mich mal wieder verquatscht…), eine ältere dame bietet uns undefinierbaren getrockneten fisch an (am nachmittag haben wir am strand entdeckt wie dieser gemacht wird… und glaubt mir, ihr wollt das NICHT wissen.. die hartgesottenen dürfen fotos angucken :pppp), den wir auch gekostet haben (wir gehen davon aus, dass das innereien sind.. aber null tau…). in einem plastiksackerl hat sie uns zerstampften getrockneten fisch anboten (abwechslung muss sein…), auch das haben wir probiert und anschließend festgestellt: im sackerl san maden drin looooooooooooooooooool. ja egal, wir haben dann nimma weitergessn, so ganz anpassen muss man sich ja dann doch nicht :pppp.
chilltime war auch angesagt.. bei der hitze und den sandstürmen hebt des ja kein mensch im freien aus. in unseren campzelten (6000um für alle vier personen) haben wir es uns gemütlich gemacht… mucke (jaaaaa, das ist mal ein schönes deutsches wort :p) gemacht und kabarett gehört. fein war’s
anschließend haben wir den landy und den emo gepackt, haben an sprung im fischerdorf vorbeigeschaut… aber weil wir von kindern gejagt wurden, die alle nur cadeaux wollten…, sind wir von der idee, das dorf genauer unter die lupe zu nehmen, relativ schnell wieder abgekommen.
am strand entlang fanden wir eben diese stellen, an denen die fischer ihren fang trocknen lassen – ausgetrocknete riesenrochen (uns kamen sie zumindest riesigst vor), ewig stinkende fischhaufen… gammel gammel gammel!
oder: fotoparadies für klein barbara.
tja und last but noch least: eine vermeintliche im meer treibende kokosnuss entpuppte sich als riesenmonstermega-schnecke (foto ist sicher auf daniel’s link zu finden). oida, bist du des wahnsinns!
wir vier sind davorgstanden wie die blöden und haben’s gar nicht mehr glauben können. :p hach,… es is so toll da
(aber nix geht über marokko!!!! :p)
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Schlagworte: arkeiss, iwik, nouakchott
Kategorien : africa..., mauritania..., travelling...
barbara, se flirting translator
19 11 2009heute ging’s auf zum cap blanc. ein nationalpark (paradox: überall aufgelaufene, alte schiffe, die einfach da im park am strand liegenbleiben und kein mensch kommt auf die idee, dass das gar nicht konform geht mit einem geschützten park!!), der einen guten ruf in dieser gegend hat… eigentlich bekannt für seine robben. das lustige ist
wir sind ja auch wegen der robben hin. der dortige ranger hat uns aber während der tour (alles auf frz. auf den tafeln, der guide selbst sprach stockend frz und ja.. ich hatte mehr arbeit als er.. also man kann auch locker ohne ihn durchgehen, weil viecher, die er erklären müsste, siehst eh keine bei der hitze!) mal aufgeklärt. und zwar: die große robbenkolonie ist gar nicht in diesem gebiet, sondern in einer militärsperrzone. looooooooooooooool. im park selbst sind nur zwei bis drei und wennst glück hast, siehst eine. – wir hatten glück
am ende der „tour“ gab’s noch ein mini museum (wirkl. klein, aber high-tech!!); der arme angestellte musste 1001 fragen zum thema „robbe“ beantworten,weil wir ihn so gelöchert haben.
back im camping haben wir nur noch gechillt und endlich gleichgesinnte getroffen: aussteiger (wie zum bsp tim aus birmingham, seit 3,5 jahren alleine mit seinem motorrad unterwegs; düst auch am selben weg wie wir nach south africa), halbirre (zwei holländer,… ein pärchen, das mit ner ente durch westafrika flitzt) und nen schotten mit nem iren…(beide wollen ganz runter) ne tödliche kombi, wenn man versucht etwas von ihrem englisch zu verstehen
denen haben wir auch nochmal die geschichte mit dem polizisten erzählt. das wird jetzt auch eure gute-nacht-story, denn es ist schon spät hier und ja
die barbara muss ins bettchen. also: es war einmal marcel und barbara in einem landrover. lustig fuhren sie durch die straßen von nouadhibou, als sie plötzlich von einem polizisten an die seite gerufen wurden. 6000um strafe, weil der rückspiegel nicht frei war und weil die scheiben des autos verdunkelt waren. laut neuem gesetz in mauretanien müssen die scheiben durchsichtig sein. ja looool. barbara setzte die flirtwaffe ein und siehe da, sie hatte erfolg
.
um es kurz zu machen
er ließ uns mit folgenden worten gehen: „weil du mit deinem freund noch nicht verheiratet bist darfst weiterfahren ohne zu zahlen. wenn ich euch das nächste mal aufhalte und du bist verheiratet, dann muss die strafe beglichen werden. wenn ich mit dir noch weiterquatsche wird dein freund vielleicht noch eifersüchtig. am besten ist wohl, ich geh wieder an die arbeit.“
ich natürlich mein glückstrahlendes zahnpastalächeln aufgesetzt und weggedüst sind wir
… man hat’s leicht hier als frau :ppp und das geile ist ja immer: der marcel checkt nie, dass er mein pseudo-verlobter ist, weil er ja kein frz spricht. bin nämlich draufkommen wie geschickt es ist zu sagen, dass er zwar mein freund ist, aber wir noch nicht verheiratet sind… da wimmelt man die männer hier nur sofern ab, als dass sie zwar ein bisschen mehr abstand halten, aber immer noch alles für einen erledigen
.
ach jetzt fällt mir noch ein… während wir uns, marcel und ich, der chillphase hingaben, waren daniel und sarah auf einem hiphop-konzert. korrekterweise muss man sagen, sie haben versucht reinzukommen… aber weil dort erstens so ein dermaßiges gedränge war und die verantwortlichen mit den härtesten mitteln durchgriffen haben und weil sie zweitens von kleinen rotzbengeln aufs ärgste beschimpft wurden… waren die beiden schneller wieder im camp als gedacht.
jetzt aber endgültig adios. mir fallen die augen zu.
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Schlagworte: cap blan, cap blanc, mauretanien, nouadhibou
Kategorien : africa..., mauritania..., travelling...


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