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10 08 2009Kommentare : Kommentare deaktiviert
Schlagwörter: soundcloud, transafrika
Kategorien : miscellaneous...
heitere bastelstunden unter der sonne ouaga’s
29 01 2010marcel und frank haben wir gefunden! lool nur so viel mal vorweg.
während der letzten zwei tage, sprich gestern und heute, drehte sich alles um unseren geliebten landy. ok nicht nur, immerhin haben wir doch noch das beninvisum bekommen und solche formalitäten nehmen halt massig zeit in anspruch. obwohl die von uns so gründlich durchgeführte recherche im www uns zu dem schluss kommen ließ, dass es in ouaga keine möglichkeit gibt das visum zu bekommen, befindet sich in eben dieser stadt ein benin konsulat, welches dir den fetzen innerhalb von einer stunde ausstellt.. und das für nur 15.000cfa!
gleich nach diesem erfolg (noch nie hielten wir die pässe so schnell wieder in unseren händen) haben wir das auto zum tischler gebracht… beim autodach musste der boden ausgebessert, neu geschraubt, neu gehämmert, whatever.. werden. und ich als die olle dolmetschertante mitten im geschehen! mit dem wörterbuch bewaffnet, der hitze im rücken und dem schweiß am ganzen körper (nicht nur auf der stirn) bin ich auf der straße (das geschäft spielt sich in afrika nur auf der straße ab!) über nägel und schrauben und holstücke und hämmer und sägen gejumpt.
wir hatten echt glück, dass der tischler so kompetent war… der zeltboden sah nicht nur aus wie neu, er war auch noch voll funktionstüchtig!!! und für diese sensationelle leistung wollte der tischler nicht mal geld! nach kurzer beratung waren frank, marcel und ich uns einig, dass er sich für diese feine arbeit 5000cfa verdient hat… den smile des tischlers hättet ihr mal sehen sollen, als er die banknote in der hand hielt
.
am weg zurück zum campplatz besorgten frank und ich noch schuhkleber und an stofffetzen. warum? naja ganz einfach: die zeltplane war ca. 1 meter weit aufgerissen… – ich weiß nun auch wie das passiert ist… marcel hat versehentlich das dach eines straßenverkaufsstandes gerammt und das zelt a wengal vom auto runterdreht… egal, auf jeden fall musste man das nun irgendwie flicken. man wird ja erfinderisch auf so einer reise, da kriegt man so a riesenloch auch wieder zusammen…
aja und dass ich’s nicht vergesse… im zuge dieser reparatur haben wir gleich noch den wasserfilter einbaut UND endlich den pseudositz für mich hinten im landy eingerichtet… schwer in worten zu schildern, wie eine solch grenzgeniale sitzgelegenheit aussieht… ihr stellt euch mal zwei wassertanks im autoboden vor. darüber ein brett, welches zwei klappen hat, damit man zu den beiden wassertanks kommt. das vordere reservoir kommt nun raus, ebenso das brett. von diesem werden die klappen abmontiert, damit ein grooooßes loch (für meine füße) entsteht. brett kommt wieder drauf (holz=sitz!), gartenmatratzen drüber, damit’s nicht gar so hart fürs popschal ist et voilà hat man einen dritten sitz im auto. um die polizei und meine psyche zufriedenzustellen haben die jungs noch an pseudosicherheitsgurt (zum pseudositz ein pseudogurt – wie sich’s gehört!) anbringen lassen – somit steht einer gesicherten *looooooooooooooooooooool* weiterfahrt nix mehr im wege! :p
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Schlagwörter: benin botschaft, benin konsulat, benin visum, ouagadougou
Kategorien : africa..., burkina faso..., travelling...
ja wo sind sie denn???
27 01 2010heute also in aller herrgottsfrühe (7uhr) aus den federn gejumpt, den uk-daniel aufgeweckt, zähne geputzt, auf die toitoi gerannt, umgezogen und zackzack zu dritt zum busbahnhof. gestern hat’s noch gheißen der bus nach ouagadougou (wer kann’s aussprechen ohne ein “ou” zuviel zu sagen? *gg*) fährt um halb neun. natürlich war dem nicht so, am schalter hing ein riesen schild: täglich um 9.15h (viertel zehn quasi *loool* – der insider musste grad sein). also mal tickets für 2000cfa gekauft. die restliche zeit wurde mit frühstück totgeschlagen. frisch gebackenes brot mit marmelade. danke uk-daniel, dass du mit uns deine wertvolle jam geteilt hast :p (unser daniel hat gestern abend nämlich das frisch gekaufte marmeladenglas zerschmettert…).
die busreise war der totale luxus (für afrikan. verhältnisse versteht sich… nicht, dass an dieser stelle missverständnisse entstehen!): großer reisebus, massig sitze, wenig leute. und recht günstig noch dazu. für 3h fahrt nur 2000cfa. paaaaste!!!
so. heute war also auch der tag, an dem wir frank und marcel wiedertreffen hätten sollen. man beachte den verwendeten modus im letzten satz: hätten sollen. daniel und ich uns in ein schweineteures taxi geschmissen, losgetuckert richtung a* der welt. zum hotel ok inn (weil gratis campen!). dort am campground weit und breit kein marcel und kein frank. der rezeptionistenkalle (man merkt den dt. einschlag langsam) wollt auch von nix wissen. nein, es waren nie deutsche da, nein, es hat auch niemand angerufen.
kein auto, kein zelt, keine tische, rein gar nichts deutete auf deren anwesenheit hin. handy ging nicht (eh klar, wenn man des ding mal braucht). wir, angepisst, wieder zurück in die stadt; haben dasselbe hostel genommen wie uk-daniel und so machten wir 3 uns nen netten und gemütlichen, lustigen abend.
wie kann’s anders sein, marcel meldete sich kur vorm abendessen per skype… trallala sie seien im hotel ok inn. so klärte sich auch, warum wir die zwei nicht gesehen hatten: marcel war (wiedermal) bei der autoreparaturstätte (scheibe von handwerkern demoliert und marcel selbst hat sein dachzelt niedergefahren…) – also war das auto nicht am camping. frank war irgendwo in der weite des hotelareals verschollen, also sahen wir ihn nicht. und die rezeptionisten hatten sowieso an schatten, denn marcel und frank mussten sogar ihre passdaten abgeben, also HÄTTEN die angestellten EIGENTLICH bescheid wissen müssen. ja egal. also morgen nochmal taxi, vielleicht treffen wir sie ja dann an. loool
sonst war nicht viel los. ich hab den halben nachmittag verschlafen, war echt extrem fertig von der hitze …40° oder so… auf jeden fall heiß lol. ich weiß, manche beneiden mich grad… aber glaubt’s mir.. soooo extrem toll ist des klima hier nicht…
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Schlagwörter: hotel ok inn, ouagadougou
Kategorien : africa..., burkina faso..., travelling...
meine erste fahrt in einer sardinenbüchse
26 01 2010der abschied von sidi war kurz und schmerzlos – irgendwie hat man in der früh um halb sechs noch nicht die nerven für herzzerreißende abschiedsdramen. müde ging’s zum busbahnhof, der gott sei dank nicht weit von unserem campement/hotel/whatever (les roses) entfernt war. wir haben uns ja darauf eingestellt, dass der bus nicht pünktlich abfährt, weil verspätungen halt zum afrikanischen alltag gehören. ABER überraschender weise konnte das gepäck bereits um kurz nach sechs uhr in den reisebus (komfortablest!) gesteckt werden.
für sidi begann eine über 10 stündige busfahrt nach bamako, für mich ein 2 stündiges nickerchen im hotelzimmer.
da daniel und mir hoch und heilig regelmäßige intervalle der busse von mopti nach koro (grenze zu burkina faso) versprochen wurden, chillten wir erstmal vor uns hin. frühstück in der bäckerei, café, dann zurück ins hotel, bissi weiterpacken,… und dann sind wir mal losgezoggelt die hotelrechnung zu begleichen. und sicherheitshalber haben wir auch nochmal wegen der busse nachgehakt… der big boss des hotels hat daniel daraufhin auf sein mofa gepflanzt, ist mit ihm zu der ticketverkaufsstelle gedüst, kam in einem affentempo wieder zurück… mit der info: fertigpacken, runterkommen, beeilung. bus sei gerade gefahren, aber er bringe uns mit den mofas hinterher.
wir also in einer hektik (sind wir schon gar nicht mehr gewöhnt, deswegen waren wir fix und foxi danach loool) unsere sieben sachen zampackt, runtergedüst, rauf auf die mofas und dem bus wie sau hinterher. der chef hat echt den busfahrer am handy angrufen und ihm gsagt, er muss auf uns (mitten auf der straße , wo sonst? wir sind ja in afrika) warten loool.
unser gepäck wurde auf’s dach geschnallt, wir wurden pro person 4000 cfa los (rucksack am dach kostet nochmal 500cfa), wurden in den wagen verfrachtet, dort zusammengequetscht und ab gings. in dieser schrottmühle tuckerten wir STUNDENLANG vor uns hin… und wer glaubt, dass in einen minivan nicht mehr als 9 leute reinpassen, der irrt. wir waren zum schluss 17 leute! wie das geht? naja ganz einfach: 3 vorne, 14 hinten. wobei der komfort hinten wirklich bei -10 war. ne sardinenbüchse hätte mehr platz geboten. der ärmste von uns 14 war derjenige, der an den ersatzreifen in der mitte des bodens für über 2 stunden gefesselt war. loool nicht nur, dass sein hintern in dieser zeit höchstwahrscheinlich die form des reifens angenommen hatte, er hatte auch noch die füße von uns allen rings um sich herum… um dieses dufterlebnis da unten beneidete ich ihn bei gott nicht.
in koro ohne größere zwischenfälle angekommen, haben wir erst mal – bingo – gewartet! denn auch der fahrer hat ne essenspause von geschlagenen 2h verdient… egal, ob’s an busplan gibt oder nicht an den man sich eventuell halten sollte. loool
nochmal 2500cfa gezahlt pro person, gepäck für’s dach again 500cfa, cola getrunken, mit daniel aus uk, den wir im ersten bus kennenlernten, gequatscht und gelacht (es lebe der schwarze humor!), irgendwann in den besser und kompetenter wirkenden bus eingestiegen (hatte sogar ledersitze und nicht nur a holzbrett wie der letzte), und ab die post richtung ouahigouya, erste größere stadt in burkina faso.
es wurde ein endlosfahrt. die türe des autos war kaputt, also musste der für die passagiere verantwortliche hans immer durch’s fenster ein- und aussteigen – während das gefährt in bewegung war versteht sich, damit’s erst recht gefährlich bleibt. des weiteren war die frontscheibe zersprungen und deswegen mussten die zwei vorne sitzenden fahrgäste mit ihren händen das fenster zusammenheben. die waren also auf den pisten dauerbeschäftigt looooooooooooooool.
des weiteren: erster plattfuß nach wenigen km. stehenbleiben, wechseln. geht recht schnell, weil die fahrer wohl eher im reifenwechseln als im autofahren ausgebildet sind. wir fahren zur grenze, keine drei minuten weiter (wir haben bis heute nicht verstanden, warum die mit dem reifenwechsel nicht bis zur grenzstation gwartet haben.. des wär sich noch locker ausgangen), zweiter plattfuß. also den alten reifen halt wieder drauf. wir daweil alle stempel geholt, zurück ins auto, weitergedüst. und weil der reifen ja schon hin war, war irgendwann alles aus. gut, dass wir irgendwo am weg ein fahrrad auf’s dach geschnallt bekommen haben, mit welchem jetzt der fahrer des busses losgespurtet ist – platten reifen hinten drangemacht. kaputter reifen, plus wackliges fahrrad, plus schwindliger fahrer ab ins nächste dorf. und wir? bingo. wir WARTETEN. in der pampa. fein war’s. loool.
reifen, fahrrad und fahrer kamen irgendwann wieder und nach plattfußreparatur, der 3. konnte es weitergehen; bis zum douane. der wollte das gesamte gepäck vom dach (u.a. fahrrad, tisch,…) heruntergepackt haben und inspizieren. natürlich dauert das seine zeit und bis wir die route fortsetzen konnten war’s dunkel. wenn es finster ist, braucht man ein licht für’s fahren (info des jahrzehnts!). funny wird’s, wenn das licht des autos wie ein blinker funktioniert: licht, kein licht, licht, kein licht… hat zur folge, dass motorradfahrer übersehen werden, diese gezwungen sind im höllentempo in den nächsten graben auszuweichen und sich dort verzweifelt aus dem dreck auszubuddeln. ob dem gestürzten motorradfahrer was passiert oder nicht kümmert einen afrikan. busfahrer herzlich wenig, also geht’s im selben harakiri-tempo weiter über die piste.
nach über 9 stunden fahrt (sidi brauchte lediglich 10h für bamako,… ne viel längere strecke, aber ja… ich beschwer mich eh nicht *gg*) kamen wir verdreckt, verschwitzt, müde, aber doch irgendwie glücklich an und suchten nach erfolgreichem unterkunftbezug etwas essbares. in burkina scheinen offene grillstationen voll der renner zu sein, also haben wir gleich mal zugegriffen und gegrilltes huhn ausprobiert…
geil war’s.
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Schlagwörter: bamako, burkina faso..., koro, mopti, ouahigouya
Kategorien : africa..., mali..., travelling...


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